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BlasenentzĂŒndung ( =Zystitis)

ErlĂ€uterung     Beschwerden     Verlauf     Komplikationen   Therapie    Vorbeugung   Links

 ErlĂ€uterung:
BlasenentzĂŒndungen sind typische Erkrankungen der  Frauen, begĂŒnstigt durch deren kurze Harnröhre. Die Harnröhre ist bei einem Mann bedeutend lĂ€nger und stellt daher eine viel grösseren Widerstand gegen aufsteigende EntzĂŒndungen durch Infektionserreger da.
Abzugrenzen ist die akut auftretende BlasenentzĂŒndung von der Reizblase, einer chronischen  Funktionsstörung ohne Krankheitserreger wie Bakterien o.Ă€.

Beschwerden:
Typisch sind sehr  hĂ€ufiger Harndrang, dabei Entleeren von nur  wenig Urin, intensives Brennen in der Harnröhre und oft auch in der Blase , vor allem nach dem Wasserlassen.

Verlauf:
Meist heilt eine unkomplizierte BlasenentzĂŒndung nach wenigen Tagen von selbst aus, die Beschwerden bis dahin können jedoch erheblich sein.

Komplikationen:
Selten steigt die Infektion höher und es kommt zur Beteiligung der Nieren. Dies zeigt sich in Fieber, Nierenschmerzen  und/oder  Klopfschmerzhaftigkeit  der Nierenlagers.

Therapie:
Auf jeden Fall reichlich trinken, am besten spezielle Blasentees.

angenehm und sofort wirkt die Kurztherapie ( ein bis drei Tage )  von Cotrimoxazol (ein Sulfonamid ), Ciprofloxacin oder einem anderen Antibiotikum. Eine lĂ€ngere Therapie ist nur selten erforderlich, unter UmstĂ€nden kann  sogar eine Einmalgabe erfolgreich sein.
Obligat ist eine Antibiotikatherapie bei der unkomplizierten BlasenentzĂŒndung nicht

Alternativ können die Schmerzen durch die regelmĂ€ĂŸige Gabe von Schmerzmitteln ausreichend unterdrĂŒckt werden, bis die Spontanheilung nach meist maximal 3 Tagen eintritt. Auf diese Weise können hĂ€ufige Antibiotikagaben vermieden werden. Weniger Antibiotika bedeuten auch weniger Antibiotikaresistenzen, ein großes Problem in der modernen Medizin.
Insofern ist diese Therapievariante eigentlich sinnvoller!

Vorbeugung bei hĂ€ufigen BlasenentzĂŒndungen:

1.) Ausreichend viel trinken, damit auch bei hohen Temperaturen trotz Schwitzen noch mindestens  1,5 l Urin gebildet werden

2.) Wasserlassen nicht zu lange aufschieben: bei jedem Toilettengang wird der Urin mit den inzwischen gewachsenen Bakterien  entfernt und die Blase davon gereinigt.

3.) Zur GesĂ€ĂŸreinigung am besten FeuchttĂŒcher nehmen .

4.) Nur einmal von vorn nach hinten reinigen !

5.) Da dadurch das Tuch bzw. Toilettenpapier verschmutzt wird , zu jedem Wischen neues Papier nehmen !!

6.) Bitte luftdurchlĂ€ssige BaumwollschlĂŒpfer tragen - die sogenannten " Slipeinlagen " nur bei starkem Ausfluss , da sie keine Luft durchlassen u. so Infektionen fördern . Warum sollen SchlĂŒpfer geschont werden - man kann u. soll sie schließlich tĂ€glich waschen, bei Bedarf besser 2 x wechseln als die Haut mit o.g. Slipeinlagen luftdicht abschließen .

7.) HĂ€ufiges Waschen des Intimbereichs, vor allem mit Seife statt hautfreundlichen Syndets, zerstört den natĂŒrlichen SĂ€ureschutzmantel der Haut und SchleimhĂ€ute grĂŒndlich !!

In diesen FĂ€llen maximal 1 x tĂ€glich  waschen, nur pH-neutrale Spezialmittel verwenden, nie normale Seife, nie Desinfektionsmittel oder sonstige Intimsprays !!

8.) Der Sexualpartner muss  sich bei hartnĂ€ckigen FĂ€llen immer mituntersuchen lassen!  Zur Vermeidung von Ping-Pong-Effekten gegebenenfalls gleichzeitige Therapie, denn bei zeitverschiedener Therapie kann der ursprĂŒnglich geheilte Patient sich beim noch unbehandelten Partner wieder anstecken  und umgekehrt!

9.) Falls BlasenentzĂŒndungen gehĂ€uft nach dem Verkehr auftreten,  hilft es manchmal, wenn die Frau bald  nach dem Verkehr die Blase entleert.

WeiterfĂŒhrende Links :  Patientenleitlinien der Uni Witte

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Montag, 8. Juni 2015

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