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Künstl.Langzeiternährung 
      mittels PEG

 

 

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Künstliche Langzeiternährung  mittels PEG

Erläuterung :
Der " PEG " ist eine Ernährungssonde , die bei einer Magenspiegelung aus dem Magen direkt durch die Bauchwand nach außen in Höhe des Oberbauchs gestoßen wird . Die Wunde braucht einige Wochen zur Abheilung und muss solange sehr sorgfältig behandelt werden .

Die Sonde kann viele Monate belassen werden , oft solange , bis sie mechanisch kaputt geht .

Anwendung :
Am häufigsten bei schwer verkalkten alten Menschen , bei denen der Schluckvorgang durch den Untergang der Nerven , die am Schlucken beteiligt sind , schwer gestört ist .

Eine PEG soll zum Einen Lungenentzündungen durch Eintritt von Nahrung in die Lunge (sogenannte Aspirationspneumonie) und zum Anderen massives Austrocknen des Körpers durch nicht ausreichende Flüssigkeitszufuhr , die unbehandelt evtl. rasch zum Tode führt, verringern

Dies ist die Theorie; bei der Übersicht von vielen Studien zu diesem Thema wurde aber überraschenderweise festgestellt, daß diese Vorteile eben nicht nachweisbar sind bzw die Ergebnisse tendenziell sogar schlechter als ohne PEG sind 

Vorteile :

  • zeitsparende und absolut ausreichende  Ernährung
  • gelegentlich deutliche Verbesserung des Allgemeinzustandes
  • das Plagen und Quälen durch stundenlanges, oft vergebliches Füttern , das für alle Beteiligten, nämlich Pfleger und Patient , oft sehr nervenaufreibend werden kann , entfällt .

Nachteile :  

  • operativer Eingriff erforderlich , weitgehend ,aber nicht völlig ungefährlich
  • ein zusätzlicher Schlauch ; vielleicht liegt schon ein Urinkatheter bzw. eine Sauerstoffsonde , evtl. sogar schon eine Dauertropfinfusion
  • die Nahrungsaufnahme ist neben der Körperpflege oft noch der einzige Sozialkontakt ; speziell in den Heimen mit der gesetzlich festgesetzten , aber immer unzureichenden Personalausstattung besteht zumindest die Gefahr , dass der Patient auf diese Weise rein mechanisch abgesättigt wird , eher als Pflegeobjekt , denn als Mensch behandelt wird und seine schon minimalen Kontakte weiter verarmen .
  • Beim natürlichen Sterbevorgang kommt es durch Austrocknen mangels ausreichender Flüssigkeitszufuhr zu einer Art Narkose , die zu sanftem und friedlichen Einschlafen führt, was durch die konstante Flüssigkeitszufuhr beim PEG verhindert wird.

Stattdessen drohen langes Wundliegen mit den entsprechenden Schmerzen.

Sie sehen , dass gewichtige Argumente für und wieder  den PEG sprechen können und deshalb muss  immer im Einzelfall sehr sorgfältig diskutiert werden ,  was wirklich für den betreffenden alten Menschen besser und würdiger ist .

Auf der anderen Seite ist aber ein PEG für einen jüngeren Menschen, der zwar nicht mehr schlucken, aber sonst noch vom Leben profitieren kann, zweifellos ein ungeheuer wichtiger medizinischer Fortschritt.

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Samstag, 9. Juli 2011

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