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Magenschmerzen - Diagnostik

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                  Diagnostik bei Magenschmerzen
               
Neuere Untersuchungsmethoden haben die Diagnostik bei Magenschmerzen bzw. dem Verdacht auf Gastritis oder Magenschwüren deutlich verändert und eigentlich vereinfacht.
Insbesondere die Berücksichtigung der häufigen Beschwerden durch ein Bakterium, den Helicobacter,  hat sich hier ausgewirkt.

Bei eindeutigem Verdacht auf Magenschmerzen durch Gastritis , Magengeschwür oder Zwölffingerdarmgeschwür wird erst versuchsweise eine Kur mit einem magensäurehemmenden Mittel wie Omeprazol über 1-2 Wochen durchgeführt.
Falls die Beschwerden dadurch nicht deutlich gebessert werden, handelt es sich entweder nicht um Magenbeschwerden oder der Prozess ist schon zu weit fortgeschritten. In diesem Fall muss eine Magenspiegelung (Gastroskopie ) angeschlossen werden, um gefährliche Krankheiten wie Krebs auszuschließen.

Meist bessern sich die Schmerzen aber eindrucksvoll. Waren die Beschwerden stressbedingt, kommen sie nach dieser Kur oft nicht wieder . Wenn der Patient später ohne Medikamente beschwerdefrei bleibt, erübrigt sich natürlich eine weitere Behandlung.

Falls die Beschwerden nach der Kur aber wiederkommen, würde ich als Nächstes den Stuhlgang auf Helicobacter untersuchen lassen. Die Hälfte der Magenbeschwerden sind auf diesen Keim zurückzuführen.
Der Helicobacter wird in der Regel mit 2 Antibiotika gleichzeitig sowie dem oben erwähnten Magensäurehemmer Omeprazol behandelt, die sogenannte Tripeltherapie, da drei Substanzen verwendet werden.

Meist sind danach die Beschwerden weg. Wenn nicht, ist es sinnvoll, im Stuhlgang nochmals nachzuschauen, ob der Keim wirklich ausgerottet ist.

Sonst kann die Behandlung des Helicobacter mit einem anderen Therapieschema wiederholt werden.

Ist der Helicobacter aber ausgerottet und die Magenbeschwerden bleiben
bestehen, ist es spätestens dann notwendig, mit einer Magenspiegelung Klarheit zu schaffen.

Der Sinn dieser Stufendiagnostik ist es, unötige, teure und nicht ganz ungefährliche Magenspiegelungen zu vermeiden, ohne das Risiko  einzugehen, eine gefährliche Krankheit wie Krebs nicht rechtzeitig zu entdecken.

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Samstag, 7. Juni 2014

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